Kommentare 0

Digitaler Selbstmord: Smartphone kaputt!

In der letzten Woche ist es auch bei mir passiert: Mein Smartphone habe ich nach einer unfreiwilligen, akrobatischen Bewegung ins Nirvana gejagt. Das war natürlich so nicht gewollt, wer will das schon? Jedenfalls ist es so unglücklich gelandet, dass nicht das Glas zerbrochen wurde, sondern „nur“ das LCD Display nicht mehr funktionierte.

Grund genug mal (unfreiwillig) zu testen, wie abhängig man eigentlich von diesem Stück Plastik ist. Und ich sage euch, es fällt mir nicht einfach als Onliner. Es fängt schon damit an das ich mein Handy als Wecker benutze. Also, Wecker weg. Mein Handy nutze ich auch als modernen Terminplaner, quasi als Sekretöse. Auch weg. Dann sind meine ganzen E-Mail Konten damit verbunden, die ich zum Teil nicht als Backup vorliegen habe. Auch weg (Ja, ja, Backups regelmäßig erstellen, aber ist für manche Konten nicht erforderlich). Nicht zu vergessen die praktische Twitter App, die Taschenlampe, die… und so weiter.

Und zuletzt ist da noch die Kommunikation. Da haben manche Menschen aktuell Probleme damit, mir eine SMS auf ein altes Handy zu senden, weil es aufwändig ist? Klar geht es über Whatsapp & Co. natürlich schneller. Und ich habe aktuell auch etwas Angst davor, die ganzen Updates, Nachrichten, Mails und Erinnerungen zu bekommen, wenn das Handy wieder fertig ist. Aktuell fühle ich mich ins Jahr 2000 zurückversetzt, als es nichts anderes gab als Telefonieren, SMS und höchstens MMS. Und irgendwie ist es aktuell auch sehr schön, wenn man nicht ständig von seinem Handy an etwas erinnert wird, sondern einfach mal wieder analog bei Freunden auf der Matte steht.

Bild Copyright: Konto Studenta, sxc.hu

Schreibe eine Antwort