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Fitbit Charge HR im Test

Ich bin auch einer dieser Menschen, die sich ein digitales „Gesundheitszentrum“ ans Handgelenk zugelegt haben hatten. Dazu habe ich mich für die Fitbit Charge HR entschieden. Nach einem 6-Wochen Test möchte ich euch meine Erfahrungen dazu nun mitteilen.

Was kann die Uhr?

Der Grund meines Kaufes war der elektronische Pulsmesser. Man muss bei der Charge HR also keinen unbequemen Brustgurt tragen, sondern er misst den Puls bequem am Handgelenk. Praktisch war für mich auch die eingebaute Weckfunktion, die man bequem per App einstellen kann. Mit ein Grund war der relativ günstige Preis von 118 € via eBay, für eine Uhr mit elektronischer Pulsmessung.

Weitere Funktionen der Fitbit Charge HR sind:

  • Tägliche Schritte
  • Tägliche Kilometer
  • Etagen
  • Weckfunktion
  • Anrufer ID + Uhr
  • Lange Akkulaufzeit (ca. 5-7 Tage)
  • Schlaferkennung
  • Aktivitätenerkennung
  • Kabellose Synchronisation

Ist das nicht ein Ding für faule Menschen?

Ehrlich gesagt wollte ich schon immer wissen wie viele Schritte ich so am Tag zurücklege. Davon konnte ich mir nun einen Eindruck verschaffen, denn die Schritte werden bei jeder Handbewegung gemessen. Und hier liegt auch schon ein wesentlicher Nachteil bei der Messung: Auch wenn ich meinen Arm bewege und keinen Meter laufe, entsteht schon ein statistischer Fehler. Denn er zählt weiter die Schritte.

Ich denke jemand der vorher nie seine ungefähren Schritte gesehen hat, wird zumindest mit dem Schrittzähler etwas aktiver. Alleine schon die Anschaffung einer solchen Fitness-Uhr, sollte denjenigen dazu ermutigen etwas mehr für seine Gesundheit zu tun. Zudem kann man seine individuelle Schrittanzahl einrichten, die Uhr meldet sich dann wenn das Ziel erreicht wurde.

Der Alltag mit der Fitbit Charge HR

Die Speicherkapazität reicht bei der Charge HR bis zu 7 Tagen, danach muss man unbedingt seine Daten in die dazugehörige App synchronisieren, da sie sonst weg wären. Man kann in der App auch einstellen, dass man eine tägliche Sync möchte, allerdings muss dazu immer Bluetooth aktiviert sein.

Ansonsten ist das Tragegefühl der Uhr ganz gut, sie hat mich nie gestört und sieht sehr edel aus. Wasserdicht ist sie auch, aber nur begrenzt laut Fitbit. Also Schwimmen sollte man nicht unbedingt damit. Die Akkulaufzeit bewegte sich zwischen 5 bis 7 Tagen.

Leider – und das ist auch der Grund wieso ich sie nicht mehr habe – löst das Gummiarmband der Fitbit eine Hautreizung bei mir aus. Dazu soll man ja regelmäßig den Arm wechseln, aber gerade wenn man die Uhr ständig trägt, kann dies auf Dauer recht nervig werden. Und ich erwarte bei dem Preis auch, dass ich hier eine qualitative Uhr erhalte. An meinem linken Arm entstand ein roter Fleck, am anderen Arm juckende Pickelchen. Das ist mir vorher bei keiner Uhr passiert, weswegen ich aktuell lieber ohne Fitness-Tracker auskomme. Die empfohlene Pflegeanleitung habe ich dazu regelmäßig befolgt, ohne Verbesserung.

Fazit

Eine tolle Uhr mit sehr guter Technologie, auch die App und die Statistiken haben mich überzeugt. War recht überrascht das die Uhr genau wusste wann ich Fahrrad fahre oder laufe, ich meine man kann ja auch langsamer mit dem Fahrrad fahren – aber aufgrund dieser Hautreizungen fällt sie bei mir durch. Wer damit kein Problem hat, dem kann ich aus technischer Sicht die Uhr empfehlen, auch mit dem Problem bei der Messung der Schritte.

Bild: Fitbit Inc.

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