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Onkolauf 2016 in Essen – Laufen für den guten Zweck

Der September hat es in meinem Laufkalender in sich. Den 3. Lauf habe ich in diesem Monat dem Onkolauf in Essen gewidmet. Besonders macht den Onkolauf, dass die kompletten Anmeldegebühren gespendet werden, nämlich an die Krebsberatung, PariSozial gGmbH in der Stadt Essen.

Das fand ich am Onkolauf besonders schön und macht ihn klar zum Pflichttermin im Ruhrgebiet. Es ist einfach schön zu sehen, dass man mit seinem Hobby noch jemanden helfen kann. Und bei über 1.900 Teilnehmern kam jede Menge Geld zusammen.

Die Strecke

Im Grugapark in Essen fand die Veranstaltung statt, welche neben einigen Schülerläufen, den Jedermannlauf mit 2,5 km und 5 km umfasst. Die Strecke im Grugapark war nicht eben, es waren hier einige Höhenmeter zu überwinden, die man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf. Die Strecke ist wunderschön und man läuft durch einige Sehenswürdigkeiten im Park. Der Eintrittspreis wurde in diesem Jahr speziell für den Lauf auf 1,50 € reduziert, sodass es sich viele Familien leisten konnten an der Strecke zu stehen. Dafür ein großes Lob.

onkolauf_2016_essen

Beim 5 km-Lauf wurde die Strecke zweimal umrundet, es standen auch einige Zuschauer und ahnungslose Passanten am Weg ,die manchmal auch etwas von den Läufern überrascht wurden, allerdings kam es hier zu keinen Zwischenfällen – soweit ich das mitbekommen habe.

Die Organisation

Nach dem Lauf gab es eine Getränkestation am Ziel, dass hat bei diesen Temperaturen auch gereicht. Ich denke in diesem Fall sollte man auch abwägen, dass es sich speziell um eine Veranstaltung für den guten Zweck handelt und das man nicht volle Geschütze auffahren kann. So gab es am Ende des Laufes auch kein Obst, aber das war vollkommen in Ordnung.

Schön war aber, dass man sich auch ähnlich wie beim Treppenlauf sofort seine Urkunde ausdrucken darf. Und zwar kostenlos, dass ist keinesfalls selbstverständlich. Die Moderation erfolgte sehr professionell und vor allem auch schnell. Man muss bedenken das die Moderatoren auch erstmal den Namen finden müssen auf diesen Listen und dann noch einen Kommentar zum Läufer abgeben, auch das muss man können. Gab auf der Zielgeraden dann nochmal einen Extra-Motivationsschub 🙂

Sehr schön war auch die Medaille, die jeder Läufer am Ende bekam. Damit habe ich jetzt nicht gerechnet, fand ich aber sehr schön und war eine zusätzliche Motivation für zukünftige Läufe.

So war der Lauf

Nach einem Ernährungs-Defizit, habe ich mich nach reichlich Aufwärmzeit in den vorderen Reihen platziert. Die Strecke war relativ eng, beim 5 km-Lauf kam es durch die hohe Anzahl von Läufern fast zu einem Stau. In meinem Fall ging es noch, allerdings wollte ich gleich am Anfang die Pace pushen, da ich schon einige Hügel beim Aufwärmen entdeckt habe. Und wo es runter geht, da geht es meistens auch wieder rauf. Überraschung! Das war mir überhaupt nicht bewusst im Park, aber hier ist mir mal wieder aufgefallen das jede Strecke ihre eigene Bestzeit hat und man eigentlich nur auf der Tartanbahn seine persönliche Schnelligkeit ermitteln kann.

Nach den Bergabpassagen ging es auch recht gut los. Trotz meiner Fehlernährung kam ich recht gut weg und konnte auch im vorderen Bereich bleiben. Es ist immer dasselbe bei Wettkämpfen, ich denke immer wieso ich unbedingt pushen muss und warum ich mir diese Qualen antue, aber letztendlich macht es dann doch Spaß, gerade wenn man am Ziel von einer tobenden Menschenmenge angefeuert wird – was auch hier auf dieser tollen Zielgeraden wieder der Fall war. Und auch dieses mal legte ich meinen Sprint ein um auf eine Zeit von 10:54 Min. für 2,5 km zu kommen. Ich war super zufrieden, da ich wie gesagt auch nicht mit den ganzen Höhenmetern gerechnet habe und unter 11:00 Min. kommen wollte. Das ganze habe ich aber auch als Trainingslauf angesehen, denn wie ich vielleicht noch nicht erzählte: Ich möchte die 5 km irgendwann auch mal unter 20 Min. laufen. Das ist mein großes Läufer-Ziel was ich sicher auch bald erreichen werden.

In diesem Sinne: Danke für den tollen Lauf und diesen guten Zweck, der Lauf ist im nächsten Jahr schon vorgemerkt!
Weitere Infos unter: http://www.onkolauf.de

Fotos: Kevin Voigt

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