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Meine Erfahrung mit Hello Fresh – Teil 1/2

Zugegeben, in dieser beispiellosen Zeit findet man nicht immer die passenden Worte. Das Thema Digitalisierung ist gerade jetzt zu einem ernsten Problem geworden, wenn man sein Business nicht von heute auf morgen ins das Internet übertragen kann, oder möchte.

Dazu zählt auch das Einkaufen im Supermarkt. In den vergangenen Jahren hatte sich in Deutschland das Bild abgezeichnet, dass “wir” das nicht möchten. Wir wollen auch kein Amazon Go, sondern uns in einen “echten” Supermarkt begeben, Angebote hamstern und an der Kasse uns in die Schlange einreihen, während Oma Erna ihre letzten Cent-Stücke zusammensucht, wofür wir ja alle Verständnis haben.

Doch gerade diese Krise zeigt uns: Nichts ist sicher. Es gibt nur wenige Gewinner in dieser Krise, nämlich Pharma, Medizin, E-Commerce und Lebensmittel. Gerade die letzten Wochen zeigten uns: Nichts geht mehr ohne Abstand und Maske. Und will man sich dann noch freiwillig in den Supermarkt in eine noch längere Schlange anstellen, mit Bargeld zahlen?

Ein Potpourri voller Erfahrungen

Genau hier setzt Hello Fresh an. Der Kochboxen-Versender, gegründet mit Hilfe aus dem Hause Rocket Internet, kommt aus Berlin und versendet schon seit 2011 Freude für den Gaumen. Also: Es ist kein Unternehmen, welches vor ein paar Wochen gegründet wurde. Deshalb konnte man das schon lange vorher ausprobieren. Das war für mich allerdings nie ein Thema, da ich beim Thema Kochen nie wirklich Ambitionen besessen hatte: Was verfeinere ich jetzt mit was? Probiere ich das Gemüse aus? Und die Kräuter da, auch mal einfach in den Topf, dass Ergebnis: Schmeckte nicht. So schlich sich mit den Jahren reine Bequemlichkeit in den Kochalltag ein und war daher ziemlich langweilig. Und ab und zu rausgehen war ja auch nicht verkehrt, allerdings ist ein Besuch im Restaurant natürlich preislich nicht vergleichbar.

Natürlich haben Restaurants auch ihre Daseinsberechtigung, es gibt doch nichts schöneres als sich bekochen zu lassen und den Tag mal Tag sein zu lassen. Allerdings ist das für den Otto-Normal-Verbraucher nicht jeden Tag zu bewerkstelligen. Sowohl zeitlich, als auch finanziell.

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Mein 1. Mal

Und da Hello Fresh zufällig so gut in dieser Zeit auf sich aufmerksam machte, dachte ich: Schaue dir das doch mal an und vielleicht wird daraus eine neue Bequemlichkeit, die mich vom Supermarkt wegholen kann.

Nach der Anmeldung ging es ziemlich schnell in die Übersicht: Was möchte ich in meiner Box haben, wie viele Personen pro Gericht, wann soll geliefert werden? Für bestimmte Tage muss man einen kleinen Aufpreis (+1,49 €) bezahlen, den ich für das Wochenende aber in Kauf genommen habe.

Der ganze Bestellprozess ist ziemlich einfach und plausibel. Man kann sich auch die passende Hello Fresh App herunterladen und dann seine Box zusammenstellen. Will man aus den Vorschlägen der Box etwas nicht, so kann man ganz einfach das Menü abwählen und etwas anderes aussuchen. Für manche Menü’s wird allerdings ein Aufschlag verlangt, wenn es nicht Bestandteil der Woche war.

Hello Fresh Menüauswahl (Screenshot Hellofresh.de)

Die Preise bei Hello Fresh

Bestellt habe ich vier Gerichte mit jeweils zwei Portionen (Zwei Personen). Das bedeutet nach Adam Riese, dass ich 44,99 € + 4,99 € Versand bezahlt habe.

Rechnet man das mit Versand mal runter, kommen wir auf folgendes Ergebnis:

Acht Portionen: 49,98 € Gesamtpreis / Acht Portionen = 6,24 € pro Gericht
Dazu kommen noch die anfallenden Stromkosten, die Benutzung der Geschirrspülmaschine und der Toilette, um mal kleinkariert zu sein. 😀

Bekommt man für den Preis ein Menü im Restaurant? Schwer da mitzuhalten, vor allem gibt man ja auch noch Trinkgeld und trinkt etwas. Das Restaurant hat damit einen kleinen, preislichen Nachteil.

Und wie ist es im Supermarkt? Würde ich die frischen Zutaten alle einzeln kaufen, wäre ich sicherlich deutlich über 6,27 €. Und ich bekomme eben auch nie eine einzelne Knoblauchzehe, sondern immer ein ganzes Bündel. Das ist im Endeffekt günstiger, nützt aber nichts wenn ich das kaum verwende = Verschwendung. Und ich muss aus der Tür raus: Benzinkosten, ÖPNV, Nerven.

Bezahlt werden kann per Lastschrift, PayPal oder Kreditkarte. Also ganz bequem und wie in fast jedem Online Shop. Die Lieferungen und deren Inhalte kann man bis zu vier Wochen im Voraus zusammenstellen.

Die erste Box ist da

Etwas skeptisch war ich, ob denn meine erste Box auch in dem festgelegten Lieferfenster ankommen wird. Und um es kurz zu machen: Ja, sie kam an. Hello Fresh versendet via DPD und UPS, das hat also funktioniert.

Und nun wird es spannend: Unboxing! 😉

Mich hat dieses erste Unboxing schon ganz neugierig gemacht, denn: Am Ende des Tages muss ich es ja auch erstmal zubereiten, das werde ich dann im zweiten Teil vom Artikel machen. Also: Bleibt gespannt!

Zwischenfazit: Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung, schlanker und einfacher Bestellprozess, pünktliche Lieferung, alle Zutaten in der Box, umweltfreundlich, frische Lebensmittel.

Werbung in eigener Sache: 20 € Gutschein für Hello Fresh ab”sahnen”

Hat euch dieser erste Teil schon neugierig gemacht?

Einen 20 € Gutschein auf eure 1. Box bekommt ihr über diesen Link:
https://www.hellofresh.de/plans?c=HS-AMGONW1YV&utm_source=raf-share&utm_medium=referral&utm_campaign=clipboard

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